Irak - Artelier Ingo Roer

Atelier Ingo Roer
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Irak

Die Arbeiten > 2. Kachel > Migration, Flucht, Wanderung
Irak

Aus diesem Land zu fliehen ist nicht leicht. Es ist besetzt und ausgegrenzt
nicht nur aus der arabischen Welt. Die Bevölkerung ist zerrissen in unterschiedlichste Gruppierungen. Was vielen in diesem Lande bleibt – vor allem wieder Frauen – ist auf ihrem Platz zu verharren und auf Besserung zu warten. Diese Situation zeigt das Tryptichon.

Sie müssen die Zerstörung ihrer Häuser, nicht nur der Stätten der Kultur, sondern der gesamten Infrastruktur, ja des Staates, mit ansehen (siehe „Faludja“, „Sie standen von Ferne“). Vielen bleibt nur der Gang durchs Tor. Das war einmal der Ort des Schutzes, der Freiheit, des Rechts.

Sie gehen in die Wüste, das unbekannte Land des Ungewissen und liefern sich der Willkür weiter aus.

Wieder bleibt Gruppen zu bilden, sich unter einem Ziel zu formieren. Dafür steht das Bild des Zuges. Vom Kriegshandwerk, der Wirtschaftsmafia und Seilschaften weitgehend ausgeschlossen, wären Frauen frei, eine neue Avantgarde zu initiieren.
Faludja
10 x 10 cm
Marokkanische Kachel
2004
2 Emigrantinnen II
20 x 20 cm
Marokkanische Kachel
2004
Sie standen von Ferne
20 x 20 cm
Italienische Kachel
2005
Sie geht
20 x 20 cm
Italienische Kachel
2005
Tryptichon Irak
15 x 5 cm
15 x 15 cm
15 x 7,5 cm
3 Teile
Persische Kacheln
2001
Panzer II klein
10,5 x 10,5 cm
Mexikanische Kachel
2003
Durch das Tor
20 x 20 cm
Marokkanische Kachel
2005
Zug II
5 x 15 cm
Persische Kachel
2002
Der Zug I
10 x 15 cm
Persische Kachel
2002
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